Beitrags-Archiv für die Kategory 'schwul-schwul'

Die diesjährige CSD-Saison ist eröffnet

Dienstag, 1. Juni 2010 19:40

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Schwule Migrantensöhne von Familie verstossen

Dienstag, 22. Dezember 2009 10:37

Eindrücklicher Beitrag gestern im 10 vor 10 … Wir leben doch in der Schweiz - und wir Schwule und Lesben sollten doch eigentlich nicht (mehr) “so” behandelt werden!

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Familienchancen

Sonntag, 4. Oktober 2009 15:27

Am 10. und 11. Oktober, dem Coming-Out Day, startet das Komitee der Petiton “Gleiche Chancen für alle Familien” eine grosse Unterschriftsammelaktion. Sie möchte damit die Diskussion ums Adotionsrecht von Schwulen und Lesben in eingetragenen Partnerschaften anregen …

Interview mit Komitee-Mitglied Moël Volken auf gaybern.ch:

>Weitere Infos auf gaybern.ch

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Gedenkfeier in Tel Aviv

Montag, 10. August 2009 21:03

Genau eine Woche nach dem gemeinen Anschlag auf das das lesbischwule Jugendzentrum in Tel Aviv haben an einer Trauerkundgebung 70′000 Menschen den Opfern gedacht.

In seiner Ansprache sage Präsident Shimon Peres, er sei zu der Kundgebung gekommen, um mit der Gay Community “die Tränen zu teilen”. Der israelische Staatschef ergänzte: “Alle haben das Recht, anders zu sein und stolz darauf zu sein. Aber niemand hat das Recht, sich in das Leben anderer Menschen einzumischen”.

An der Gedenkveranstaltung sprachen auch Opfer des Anschlages. Ein junger Mann sprach im Rollstuhl sitzend: “Dieses Zuhause, das ein sicherer Platz für Jugendliche war, wurde zu einem Schlachthaus.” Jetzt sei der Tag, “um unsere Stille zu beenden, das Verstecken”. Ein anderer Teenager erzählte, er habe die ganze Woche Albträume gehabt: “Aber kein Mord wird uns am Coming-Out hindern.”

Am Nachmittag vor der Feier wurde ein 20-jähriger Soldat festgenommen, der Teilnehmern der Gedenkveranstaltung mit Granaten gedroht hatte. Bei Busunternehmen, die Teilnehmer aus dem ganzen Land nach Tel Aviv transportierten, sind weitere Drohungen eingegangen.

Solidarität auch in der Schweiz

In Zürich haben am Samstagabend rund 40 Schwule und Lesben eine Mahnwache abgehalten und den Opfer des Anschlages von Tel Aviv gedacht. Auf dem Turbinenplatz - abseits von der lauten Streetparade - zündeten die Teilnehmer Kerzen an und hielten eine Schweigeminute ab. Sie wollten so ihrem Mitgefühl und ihrer Solidarität mit den Opfern Ausdruck verleihen, wie Uwe Splittdorf, Geschäftsleider von Pink Cross, sagte. Man denke aber auch an die homosexuellen Gemeinschaften in Israel, die sich derzeit in Angst und Verunsicherung befänden.

Gespräch mit Pierre André Rosselet, Co-Präsidenten von Pink Cross, während der Mahnwache in Zürich …

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Mahnwache in Zürich während der Streetparade

Donnerstag, 6. August 2009 15:35

Lesbischwule Organisationen in Israel rufen für Samstag, 8. August, 20.30 Uhr (Ortszeit Israel), zu einer Demonstration in Tel Aviv auf. Anlass ist der feige Mordanschlag auf Besucher eines Treffpunktes für Schwule und Lesben vom vergangenen Samstag.

Auch in der Schweiz wollen wir Solidarität zeigen. In Zürich findet deshalb am nächsten Samstag um 19.30 Uhr auf dem Turbinenplatz eine Mahnwache statt. Koordiniert und organisiert wird die Mahnwache von Pink Cross.

“Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den Betroffenen, Angehörigen und Freunden, sowie den lesbischschwulen Gemeinschaften in Israel, die sich derzeit in Angst und Verunsicherung befinden. Wir werden Kerzen anzünden und schweigend der Opfer dieses schrecklichen Überfalls gedenken”, so Uwe Splittdorf, Pink Cross-Geschäftsleiter.

Wie berichtet hat am letzten Samstagabend eine vermummte Person die Räumlichkeiten des israelischen Verbandes für Schwule, Lesben, Transsexuelle und Bisexuelle AGUDAH betreten und mit einem Sturmgewehr auf die dort sich aufhaltenden Menschen geschossen. Ein 16-jähriges Mädchen und ein 26-jähriger Gruppenleiter waren sofort tot, mindestens 15 weitere Menschen wurden verletzt, teilweise lebensgefährlich. Auch wenn die Tat noch nicht aufgeklärt ist und der Täter bislang nicht ermittelt werden konnte, gehen Szeneaktivisten weiterhin davon aus, dass es sich bei dem Anschlag um ein Hassverbrechen gegen die lesbischwule Gemeinschaft gehandelt habe.

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“Schwules” Gurtenfestival?

Donnerstag, 9. Juli 2009 16:55

Am 17. Juli tritt er auf dem Berner Gurten auf die Bühne: Sido, Rapper aus Deutschland und bekannt als das Grossmaul, der das, was ihm missfällt, “schwul” nennt.

Seit es Rap gibt, wird diskutiert, wo eigentlich die Kunst aufhört und die Beleidigung anfängt, wenn die harten Kerle sich batteln - wie der wortreiche Kampf um den grössten Macker genannt wird. Dabei gehören homosexuelle Zuschreibungen in allen Variationen zu den Songtexten wie das Amen in der Kirche. Und “schwul” kommt dabei in der Hitliste der Beschimpfungen gleich nach der Beleidigung der Mutter.

Schwulenhass im Rap und HipHop ist ein Garant zum Erfolg und zieht sich quer durch die Charts: Eminem “hasst Schwuchteln”. “Es ist ganz normal, Männer lutschen keine Schwänze” rappt Bushido. Und auch wenn 50 Cent mit eingeöltem, nackten Oberkörper auch Männer sprachlos macht, will er mit “Tunten” nichts zu tun haben.

Woher kommt dieser Schwulenhass unter Rappern? Halten wir uns doch an die 1996 erschienene Studie einer Forschungsgruppe der Universität von Georgia, die beweisen will, dass aggressive Homophobie ein Indiz für die eigene unterdrückte Homosexualität ist. So hatten acht von zehn von der Uni “getesteten” aggressiv-homophoben Männer homosexuelle Gefühle.

Und Homophobie funktioniert ebenfalls perfekt als Abwehr gegen die Bedrohung der Männlichkeit: Je mehr hetero der Macker ist, desto mehr wird er akzeptiert. Heterosexualität ist also für Rapper eine Berufsanforderung.

Vor ziemlich genau einem Jahr wendete sich der deutsche Rapper Bushido via YouTube an seine Fans und beschimpfte vor allem seinen “Kollegen” Sido. Mit einem Outing versuchte er den grösstmöglichen Imageschaden bei Sido zu verursachen und erzählte von einem Konzert seines Kontrahenten 2002 in Coburg: “Aber dann, was im Backstage passierte - ganz ehrlich, ohne Scheisse jetzt - seitdem hab ich Ekel vor dir, Sido … Auf einmal sitzt du da auf der Couch. Der Joint qualmt noch im Aschenbecher. Und du hast mit dem Backup-Singer von der Vorgruppe geknutscht. Ist ja nicht schlimm, wenn’s ein Mädchen gewesen wäre”.

Bestens zu Bushidos “Outing” passen die Aussagen des ehemaligen MTV-Mitarbeiter Terrance Dean. Dieser schreibt in seiner Biografie “Hiding in HipHop”, dass es in den USA eine perfekt organisierte homosexuelle Subkultur unter Rappern gebe. Während der Woche spucken sie Hass von den Bühnen und zeigen der Weiblichkeit, wer den Grössten hat, und am Wochenende geht’s zur Sexparty unter Männern. Namen nennt Dean keine, doch Gerüchte, dass einige Rapper das Gegenteil von dem tun, was sie sagen, gibt es schon lange.

Und grad wie im wirklichen Leben erwacht nun auch unter schwulen Rappern das Selbstbewusstsein: Sie kommen aus den USA und nennen sich HomoHopper. Der bekannteste Vertreter ist Deadlee. Er dreht die Bedeutung des Wortes “schwul” ins Positive um. Eigentlich genauso wie Ur-Rapper das einst mit “nigga” gemacht haben, um dessen rassistische Bedeutung ins Absurde zu führen.

Ganz klar, dass es unter anderem wegen der Popularität dieser Musikrichtung heute für junge Schwule schwieriger geworden ist, ein angstfreies Coming-Out zu haben. Denn dieser Hass hat grossen Einfluss auf die Jugendkultur. Soll die Musik dieser “Künstler” nun verboten werden? Eminem wusste bereits Jahren, dass je mehr er angegriffen wird, umso mehr Alben verkauft. Und Sido weiss: “Als Jugendlicher hast du keinen Bock auf positive Vorbilder”. Für uns Schwule ist allerdings klar: Das Wort “schwul” muss weiterhin die Bezeichnung für eine sexuelle Orientierung bleiben und darf nicht zu einem gängigen Schimpfwort verkommen. Den “so” ist es für uns gleichgeschlechtlich liebenden Männer eine schwere Beleidigung.

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Handschellen in Rosarot?

Mittwoch, 8. Juli 2009 10:09

Die These von Philipp Gut unter dem Titel “Handschellen in Rosarot” in der Weltwoche: “Es ist ein irritierender Kult um die Schwulen entstanden, Homosexualität ist zu einer Art Religion geworden. Wer sich outet, wird zum leuchtenden Märtyrer einer bekennenden Kirche.” Und: “Die Homosexualisierung der Gegenwart erreicht Rekordwerte.”

Der Artikel ist lang und probiert zu beweisen, “dass die Schwulen heute bestimmen, wie über Schwule zu denken und zu sprechen ist”. Zudem seien wir Schwulen und Lesben doch gerade besonders in der Schweiz akzeptiert: “Im Jahr 2005 hat der Souverän mit 58 Prozent der Stimmen sogar ja gesagt zu den eingetragenen Partnerschaften - in der weltweit einzigen Volksabstimmung zum Thema”.

Deshalb dürfte man doch eigentlich von uns Schwulen und Lesben erwarten, dass “wir nach der erfolgreichen Emanzipation etwas lockerer werden”. Denn welche - so fragt sich die Weltwoche ernsthaft - Bedeutung hat die penetrante, ja das öffentliche Leben bedrängende Sichtbarkeit noch?

Mir kommt ein Telefongespräch mit C. aus U. im Kanton Solothurn in den Sinn, das ich im Büro der Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern führte. C. war hörbar nervös und wirkte sehr unsicher. Er erzählte mir, dass er 42-jährig sei, ungeoutet und in psychiatrischer Behandlung. Er kenne keine schwulen Männer, getraue sich auch nicht an Treffpunkte zu gehen …

Wie zynisch muss da wohl für C. das Fazit der Weltwoche tönen. Philipp Gut ist nämlich überzeugt, dass Schwulsein einfach eine sexuelle Veranlagung, eine Privatsache, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit endlich wieder diskret behandelt werden soll. Man laufe ja auch sonst “nicht dauernd mit offenem Hosenladen rum”.

www.gay-bern.ch/beratung

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Vor genau 40 Jahren

Freitag, 26. Juni 2009 10:29

Die Geschichte der modernen Schwulenbewegung nahm Ende Juni 1969 in der New Yorker Bar “Stonewall” an der Christopher Street ihren Anfang. Erstmals wehrten sich dort Schwule gegen willkürliche Razzien der Polizei. Die Strassenschlachten dauerten Wochen.

Der Triumph über die Polizei wurde zum Zündfunken für schwulesbisches Selbstbewusstsein und das Entstehen einer gut organisierten gesellschaftlichen Minderheit. In Erinnerung an die “Geburtsstunde” der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung finden seit 1969 in vielen Städten auf der ganzen Welt alljährlich Paraden von Schwulen und Lesben statt. Dabei hat sich der Charakter dieser “Demonstrationen” im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. Von wenigen Hundert Teilnehmern hin zu Hunderttausenden, vom politischen Protest hin zur bunten Selbstdarstellung.

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Wer ist da der “Homo”?

Freitag, 22. Mai 2009 9:15

Letzter Samstag: In Moskau werden Teilnehmer der GayPride von der Polizei und einer Spezialeinheit verhaftet. Die brutalen Bilder gehen um die Welt …

Eines dieser Bilder ist oben abgebildet. Was fällt dabei auf? Was steht da auf dem Rücken dieses Polizisten? Tatsächlich “HOMO”!

Keine Fälschung, da steht tatsächlich “HOMO” - wenn man das Bild seitenverkehrt abbildet …

>Gewaltsam aufgelöst

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There’s a little gay in everyone

Mittwoch, 20. Mai 2009 15:07

Die EuroPride 09 hat jetzt auch einen TV- und Kino-Spot … Darin entsteigt eine etwas in die Jahre gekommene Drag Queen dem Bauch eines schlafenden Mannes und macht den Nachttisch zum Broadway. Die nicht zwingend sprichwörtlich gemeinte Botschaft der Werbeagentur TBWA\ZÜRICH: In uns allen steckt ein bisschen “schwul-schwul”!

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